Kein Landverkauf ohne Gegenleistung

01. Februar 2010 - 11:49

Die Alternative Liste, Grüne und IG Hardturmquartier kündigen das Referendum gegne den Verkauf von 3‘136 m2 Bauland am Mühleweg an die Grundeigentümer Hardturm AG (Albers-Gruppe) und Prospera AG (Halter Immobilien) zustimmt an. Der Gemeinderat entscheidet am 3. Februar. In Kürze, worum es geht:

  • Der Verkauf erfolgt zu einem Spottpreis von 1‘400 Franken pro m2 (Details zum Landpreis).
  • Unmittelbar nach dem Verkauf soll mit dem Bau des 200 Mio. teuren Hard-Turm-Park begonnen werden – ein superteures Hochhaus mit Hotel und Business-Appartements (Projekt).
  • Mauschelei und Salamitaktik: Bei der Planung hat der Stadtrat Quartierbevölkerung, Parlament und Öffent­lichkeit ausgetrickst. Den Gestaltungsplan und drei Landverkäufe hat er im Alleingang beschlossen (Besitzverhältnisse).
  • 2001 wurde nach einer Referendumsdrohung von Mieterverband, AL und Grünen der Wohnanteil von 20% auf 30% erhöht. Jetzt sollen statt zahlbarer Wohnungen zwei Hotels und Luxusappartements gebaut werden (Chronologie).
  • Vor kurzem versprach der Stadtrat den BewohnerInnen hoch und heilig für die Zukunft Mitsprache bei der Ent­wicklung eines bevölkerungsfreundlichen Hardturmquartiers. Jetzt veräppelt er das Quartier erneut (Rückweisungsantrag AL/Grüne).

Pressemitteilung vom 1. Februar

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